SPD-Ortsverein Celle

Ihre SPD in der Stadt Celle

SPD Celle mit neuer Doppelspitze

Gerda Kohnert und Christoph Engelen zu Vorsitzenden gewählt.

In einer gut besuchten Mitgliederversammlung am 4. September 2019 im TUS Heim wurden Gerda Kohnert und Christoph Engelen mit großer Mehrheit zur neuen Doppelspitze des SPD-Ortsvereins Celle gewählt.

Nach einer Satzungsänderung wurden dann Kohnert und Engelen mit großer Mehrheit zur neuen Doppelspitze gewählt. GerdaKohnert, Ortsbürgermeisterin von Wietzenbruch, Mitglied des Rates und des Verwaltungsausschusses, wurde in Abwesenheit gewählt, da sie sich aktuell im Urlaub befindet. Sie setzt ihre erfolgreiche Arbeit fort, war bisher bereits stellvertretende Vorsitzende und wechselt nun gemeinsam mit Christoph Engelen in die neue Doppelspitze.
„Mit dieser Doppelspitze wollen wir ein Zeichen setzen“ so der neu gewählte Vorsitzende Christoph Engelen, dass wir eine Partei engagierter

Frauen und Männer sind und nicht nur von Gleichstellung reden, sondern auch wichtige Positionen sowohl von Frauen als auch von Männern besetzen“, so Engelen. Christoph Engelen ist wie Gerda Kohnert Mitglied des Rates der Stadt Celle, und Mitglied des Kreistages und des Kreisausschusses im Landkreis Celle. Seit 27 Jahren ist er aktives Mitglied beim Deutschen Roten Kreuz in Celle und langjähriger Gewerkschafter. Als Personalratsvorsitzender der Stadt Burgdorf kennt er sich zudem mit den Sorgen und Fragen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern besonders aus.

„Die SPD will“, so Engelen in seiner Antrittsrede, “gute Arbeit und vor allem Sicherheit, bezahlbares Wohnen und gute kostenfreie wohnortnahe Bildung für alle. Da passe es überhaupt nicht, wenn die Grundschulen in der Stadt Celle aus Kostengründen zusammengelegt werden und die Schulwege dadurch länger und gefährlicher würden.“

Mit Blick nach Berlin ins Willy-Brandt-Haus sagte Engelen, dass er es beschämend finde, was sich Spitzenpolitiker der SPD bei der Frage um den neuen Vorsitz leisten. „Wie sich unser Spitzenpersonal aus Machtkalkül weigert Verantwortung zu übernehmen macht mich wütend“, so der neue Vorsitzende des SPD-Ortsvereins kämpferisch. „Dieses ewige mit sich selbst beschäftigen, sorgt nur für Politikverdrossenheit und Protestwählern. Die Wählerinnen und Wähler wollen, dass sie verstanden werden und dass man sich um ihre Probleme kümmert. Die Vorstellung und Erwartungshaltung an die Politik hat sich verändert. Die Menschen wollen keine Thesenpapiere oder lange Parteiprogramme. Die Bevölkerung will Macher und Kümmerer denen man vertrauen kann und die dafür sorgen, dass die Sorgen nicht noch größer werden,“ so Engelen in seinen Ausführungen.

Kohnert und Engelen haben sich vorgenommen dies auch in ihrer Arbeit als Vorsitzendenduo zu berücksichtigen. „Die SPD in Brandenburg hat gezeigt, dass was kämpfen bis zum Schluss bewirken kann,“ erklärt Engelen. „Die SPD kann auch noch stärkste Kraft werden. Die Sozialdemokratie liegt nach über 150 Jahren noch nicht im Sterbebett!“