SPD-Ortsverein Celle

Ihre SPD in der Stadt Celle

Herzlich willkommen

bei der SPD in der Stadt Celle! Hier auf unserer Website finden Sie Informationen zu uns und unserer Arbeit. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Kritik – und ganz besonders, wenn Sie mitmachen wollen! Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Ihr Dietrich Burggraf
Vorsitzender des
SPD-Ortsvereins Celle

Otto Haeslers Erbe in Celle wird gerettet!

Seit Monaten stand auf der Agenda des SPD-Ortsvereins-Celle das Thema „Sanierung der Wohnanlage im Blumläger Feld“ und die Sanierung der“ Altstädter Schule“. Zwei herausragende bauhistorische Werke des Celler Architekten Otto Haesler, errichtet im Stile und im Geiste der Bauhausarchitektur. Es bestand auch direkter Handlungsbedarf, da das Blumläger Feld nur durch eine Totalsanierung hätte wieder völlig hergestellt werden können. Wegen der bauhistorischen Bedeutung beider Anlagen (Blumläger Feld und Altstädter Schule), forderte die Celler SPD im Rahmen einer gut besuchten Mitglieder-und Informationsveranstaltung fast einstimmig, nach durchaus kontroversen, aber sachkundigen Diskussionen, eine Totalsanierung für das Wohnquartier Blumläger Feld vorzusehen und die Altstädter Schule einer qualifizierten Sanierung zuzuführen. Alle Maßnahmen sollen selbstverständlich unter Einhaltung der Vorgaben des Denkmalschutzes umgesetzt werden. Ein Abriss der Wohnanlagen am Blumläger Feld wurde von den Mitgliedern der Celler SPD ausgeschlossen und nicht gewünscht.

Da diese Projekte zur Zeit nicht aus dem Haushalt der Stadt Celle finanziert werden können, sondern ausschließlich über die städtische Wohnungsbaugesellschaft (WBG) abgewickelt werden müßten, stand das Problem der Finanzierungsmittelbeschaffung auf der Tagessordnung. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Dietrich Burggraf suchte aus diesem Grunde zusammen mit dem SPD-Ratsherrn und dem Mitglied des Finanzausschusses Joachim Schulze (SPD) das zuständige Landesministerium in der Landeshauptstadt Hannover auf, um die Problematik der denkmalgeschützten Wohnanlagen vorzustellen und nach Finanzierungsoptionen zu suchen, um entsprechende Fördergelder auf allen Ebenen zu prüfen und zu beschaffen. Die Vorstellungen von Burggraf und Schulze wurden im Ministerium mit großem Interesse aufgenommen. Eine Zusage konnten die Celler noch nicht mit nach Hause nehmen, was auch nicht zu erwarten war.

Parallel hatte die SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann Kontakt mit dem haushaltspolitischen Sprecher der SPD im Finanzausschuss des deutschen Bundetages -Johannes Kahrs- Kontakt aufgenommen, um auf der parlamentarischen Ebene Finanzierungsunterstützung für Celle einzuwerben.
Der SPD- Haushaltsexperte Johannes Kahrs besuchte Ende August 2018 die Stadt Celle und verschaffte sich einen Eindruck bezüglich der Sanierungsnotwendigkeiten in der Siedlung Blumläger Feld und direkt in der Altstädter Schule. Noch am gleichen Tag gab es ein Abstimmungsgespräch mit Vertretern der Stadt Celle (Stadtbaurat Kinder), einem Vertreter der WBG, Herrn Becker von der Haesler-Stiftung, MdB Kirsten Lühmann und den SPD-Vertretern Dietrich Burggraf, Joachim Schulze und „Pütten Klatt“. Zusammen mit Johannes Kahrs wurden ein Konzept und ein Antragsmodell entwickelt, welches vom Celler Stadtbaurat sehr zeitnah und zügig erarbeitet wurde und in Berlin eingereicht werden konnte. Hier wurde der Antrag dann auch entsprechend schnell geprüft und entschieden. Im zuständigen Ausschuss wurde der Antrag in dieser Woche empfohlen. Der Bund will die Sanierungsabsichten hier vor Ort, mit 10,5 Mio.€ fördern. Das bedeutet eine Rettung der Projekte auf hohem Niveau.

Celles SPD-Vorsitzender Burggraf : „Wenn alle vertrauensvoll in dieser Angelegenheit zusammenarbeiten, kann eine solche Sanierungskonzeption nur Erfolg haben. Wir danken insbesondere unserer Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann und ausdrücklich Johannes Kahrs, ohne dessen Ideen und Mithilfe dieses Ergebnis für Celle nicht hätte eingefahren werden können. Wir danken aber auch dem Stadtbaurat Kinder, der in kürzester Zeit einen erfolgreichen Antrag mit all seinen Begründungsanlagen erstellt hat, um für unsere Stadt ein hervorragendes Ergebnis zu erzielen. Dank an alle, die hier aktiv und engagiert für unsere Heimatstadt mitgewirkt haben. Die SPD wird mit Ihrer in dieser Angelegenheit erfolgreichen Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann eng am Thema weiterarbeiten!“

„Dieses ist ein erster entscheidender Schritt, um das Haesler-Erbe in Celle zu wahren und zu erhalten. Dieses kann aber auch der Auftakt zu einer kulturellen Stadtentwicklungsoffensive sein, die das Alleinstellungsmerkmal der einzelnen Haesler-Objekte unterstreicht und herausarbeitet,“ so Schulze abschließend .

Russlandbeauftragter der Bundesregierung diskutiert mit Celler SPD

Der SPD-Abgeordnete Dirk Wiese, stellte im November 2018 auf einer öffentlichen Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Celle die aktuellen Positionen der Bundesregierung dar. Dirk Wiese ist seit April 2018 Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft und hat diese Aufgabe von Gernot Erler (SPD) übernommen. Als weiterer Besucher der Versammlung wurde Herr Neumann von der DMAN (Deutsche Management-Akademie Niedersachsen) ebenfalls herzlich begrüßt.

Als „Russland-Koordinator“ widmete sich Wiese dem Thema „Deutschland und Russland – wie geht es weiter?“ Das deutsch-russische Verhältnis ist geprägt von einer wechselvollen Geschichte, die in den letzten Jahren, Monaten und Tagen deutlich schwieriger geworden ist. Der deutsch-russische Dialog steht vor Herausforderungen, wie man an den Konflikten Russlands mit Georgien und der Ukraine sieht. Hinzu kommen wirtschaftliche Interessen, wie der Bau von Nordstream 2 und außenpolitische Entwicklungen, wie die Nichteinhaltung des INF-Vertrages. All dies bestimmt die tägliche Agenda. Bei all diesen Schwierigkeiten ist Dirk Wiese davon überzeugt, dass Russland für Deutschland das bestimmende Land unmittelbar östlich der Grenzen von EU und Nato ist. Der derzeitige Antagonismus zwischen Russland und dem Westen darf nicht als Normalzustand begriffen werden. Es ist vielmehr die Aufgabe Deutschlands und der EU einen noch engeren Kontakt der Zivilgesellschaft zu unterstützen. Gerade der Austausch der jüngeren Generation aus beiden Ländern kann dabei helfen, einer Entfremdung der Gesellschaften entgegenzuwirken. „Wir“, betonte Wiese mehrmals, „müssen auch den anderen Staaten der Region ein guter Partner sein.“ Es melde sich eine aktive Zivilgesellschaft dort immer häufiger zu Wort, die politische und gesellschaftliche Reformen vorantreiben möchte.
Einige Zuhörer stellten nun die Frage, wie eine gute Zusammenarbeit praktisch funktioniere und welche zeitliche Perspektive für partnerschaftliche Kontakte mit Russland anzusetzen seien.
„Nicht mit einem R, mindestens mit drei – mit Reden, Reden und nochmals Reden auf allen Ebenen! Mit den Vertretern der russischen Gesellschaft und den verantwortlichen Politikern vor Ort. Ein wichtiges Ziel der Kooperation ist es, Dialog und Verständigung nicht nur in Deutschland und Russland zu ermöglichen, sondern auch mit unseren Nachbarn. Verständigung und Vertrauen zwischen Deutschland und Russland kann es dauerhaft nur geben, wenn wir dabei die Interessen und Sorgen unserer Partner berücksichtigen – innerhalb und außerhalb der EU. Die Ostpolitik Willy Brandts richtete sich auf einen Block, der von der damaligen Sowjetunion dominiert war. Heute bildet die Europäische Union das Fundament unserer Politik, als Friedensordnung, die aus den Lehren der Vergangenheit geschaffen wurde. In diesem Rahmen müssen wir die Interessen und die Bedrohungswahrnehmungen unserer Partner berücksichtigen“, so MdB Wiese.

Die Mittel für die Förderung zivilgesellschaftlicher Kontakte mit Russland und den Ländern der Östlichen Partnerschaft wurden in diesem Jahr von 14 auf 17 Millionen, werden nächstes Jahr noch einmal auf 18 Millionen Euro erhöht. „Ich setze mich dafür ein, dass wir junge Menschen möglichst bald von der Visumspflicht befreien. Eine neue Generation, die den Ost-West-Gegensatz nicht als selbstverständlich sieht und die mit Demokratie nicht die schwierigen Neunziger Jahre verbindet, mag einen anderen Blick auf unsere Beziehungen entwickeln, wenn sie die Gelegenheit bekommt, uns zu besuchen, und wenn wieder mehr deutsche Jugendliche für Russland begeistert werden“, schloss Wiese die Diskussion.

Die Versammlung endete mit einem herzlichen Dank an den Sauerländer Dirk Wiese mit einem Bildband zum Haesler-Jubiläum in Celle 2019. Der Runde Tisch Europa des SPD OV Celle trifft am 14.01.2019 19:00 im Braunen Hirsch zusammen und intensiviert dieses und andere Themen.

Info:
Dirk Wiese ist Mitglied des Bundestages (MdB) für den Hochsauerlandkreis
und Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft.

Große Jubiläumsfeier zu 150 Jahren SPD Celle in der Congress Union

Der SPD Ortsverein Celle wurde 1868 gegründet und ist damit die traditionsreichste demokratische Partei in Celle. Über eineinhalb Jahrhunderte hat unsere Partei bereits in besonderer Weise Verantwortung übernommen und Zeiten großer gesellschaftlicher Umbrüche gestaltet.
Wir sind -ohne falsches Pathos- stolz auf 150 Jahre sozialdemokratische Geschichte, auf mutige und engagierte Genossinnen und Genossen, die sozialdemokratische Politik gestaltet haben, die Haltung gezeigt, wenn nötig Widerspruch und Widerstand geleistet und unsere Stadt weiterentwickelt haben.

Gleichermaßen legten wir mit dieser Feier unser Augenmerk auf die Gegenwart und die Zukunft. Deswegen haben wir in diesem Rahmen auch zum ersten Mal die Lisa-Korspeter-Medaille für herausragendes Engagement verliehen. Unsere Preisträger Rosemarie Mikolaiczak und Harald Jahnke machten sich durch jahrelange Arbeit als „stille Kümmerer“ um die Menschlichkeit und die Idee von der sozialen Demokratie verdient. Die Medaille sollen Ihnen Ehrung und Motivation zugleich sein.

Als Gastredner konnten wir unseren Festredner Wolfgang Jüttner, Ehrenvorsitzender im Bezirk Hannover, den Celler Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge, den Vorsitzenden der Celler AG der Personal- und Betriebsräte Ralf Laumert, die Superintendentin des Kirchenkreises Celle Dr. Andrea Burgk-Lempart sowie den Vorsitzenden der SPD im Unterbezirk Celle Maximilian Schmidt begrüßen. Ihre wertschätzenden und ermutigenden Worte motivieren uns zur engagierten Weiterarbeit.




Ratsfraktion: Stellungnahme zum Jugendclub

Die SPD-Stadtratsfraktion hat mit großer Sorge die Äußerungen der zuständigen Dezernentin Susanne McDowell, im o.g. Zeitungsbericht, welcher sich mit der Schließung des Jugendclubs in der Celler Bahnhofstraße beschäftigt, zur Kenntnis genommen. Frau McDowell wird dort mit der Aussage zitiert: „Im Moment sind genug Jugendangebote vorhanden, um Anlaufpunkte zu finden.“

Dazu erklärt Christoph Engelen, stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion und Vorsitzen-der des städtischen Jugendhilfeausschusses: „Die Aussage von Frau McDowell entspricht nicht der Meinung der SPD-Fraktion und wir widersprechen dieser Aussage auch ausdrücklich. In ganz Celle und auch speziell in Neuenhäusen gibt es nicht ausreichende Angebote für Jugendliche. Bereits heute ist zum Beispiel im Haus Nr. 7 der CD-Kaserne der Bedarf an Öffnungszeiten, aufgrund der fehlenden Bezuschussungen von Personalkosten durch die Stadt, nicht gedeckt. Wenn jetzt auch noch der Jugendclub in der Bahnhofstraße schließt, wird die Situation nicht besser. Es ist blauäugig von Seiten der Stadtverwaltung zu hoffen, dass sich die Stammbesucher des Jugendclubs und Nutzer der verschiedenen pädagogisch wertvollen Angeboten dort, ohne Probleme umorientieren und irgendwo anders ein Alternativprogramm finden. Die SPD-Fraktion wird sich dafür einsetzen, dass es weiterhin im Stadtgebiet von Celle mind. drei Jugendtreffs mit einem „offene Tür Charakter“ geben wird.“

Bürgernah und politisch aktiv – Die Halbjahresbilanz des SPD Ortsvereins Celle 2018

Der Vorstand legt zum ersten Mal ein Halbjahresbilanz vor. Es geht darum, den Kommunikations- und Informationsfluss zu verbessern und allen die Möglichkeit zu geben, sich persönlich einzubringen.

Herzliche Einladung zum Mitmachen!

Der Ortsverein hat im Juni 2018 313 Mitglieder; zum Vergleich im Jahr 2016 298 sowie 2017 302 (Im ersten Halbjahr 2018 24 Eintritte, 8 Austritte, 5 Verstorbene).

Praktische Beteiligungsmöglichkeiten für Mitglieder

Teilnahme am informellen Stammtisch:

Jeweils am 1. Mittwoch des Monats, Celler Saal – TuS CELLE CLUBHAUS | Nienburger Str. 28, ab 19 Uhr

Teilnahme und Mitarbeit an Multiplikatoren-Treffen (Runde Tische):

Kultur: mit Vertreterinnen der nicht-etablierten Kultur am 3.08.18, Info und Anmeldung: bei Achim Schulze (05141/3495858)
Europa: erstes Treffen ab September 2018, Info und Anmeldung bei Katrin Kämpfer (Katrinkk@web.de)
Arbeit: erstes Treffen mit Personal- und Betriebsräte ab September 2018, Info und Anmeldung bei Nina Graap (nina.graap@spd-celle.de)
Bildung: erstes Treffen ab Oktober 2018, Info und Anmeldung bei Susi Schult (0176-62285599)
Soziales:erstes Treffen ab Oktober 2018, Info und Anmeldung bei Yannick Tahn (Yannick.Tahn@gmx.de)

Die Runden Tische wenden sich gezielt an eingeladene Multiplikatoren und fachlich Interessierte der Stadtgesellschaft. Es sind (vorerst) keine öffentlichen Veranstaltungen, aber für interessierte SPD-Mitglieder offen. Weitere Runde Tische sind in Planung. Das Ziel ist, gemeinsam ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen und Ideen auszutauschen. Die SPD kümmert sich und ist Ansprechpartnerin! Die SPD lernt aber auch dazu und qualifiziert sich! Dazu brauchen wir alle Interessierten!!

Teilnahme und Mitarbeit an Arbeitsgruppen:

Arbeitsgruppe Geschichte: Info und Anmeldung bei Josef Gierse, 05141-9780081
Arbeitsgruppe Info-Stand: Info und Anmeldung bei Gerd Skradde, 0151-72404910
Arbeitsgruppe Mitgliederbetreuung: Info und Anmeldung bei Gerd Skradde, 0151-72404910

Weitere Beteiligungsmöglichkeiten für alle Mitglieder:

1. Teilnahme am Blumenläger Sommerfest am Sonnabend, 8.09.2018, ab 14:00 Uhr
2. Teilnahme an der Jubiläumsveranstaltung „150 Jahre SPD Celle“ am Sonnabend, 09.2018 um 11:00 Uhr in der Union / Saal Celle
3. Teilnahme an den parteiöffentlichen Vorstandssitzungen, in der Regel jeweils am dritten Mittwoch im Monat, LKH, 19:00 Uhr

Auf dem Weg zur Aktivierung und Profilierung
Diese Beteiligungsmöglichkeiten sind zentrale Bausteine eines langfristig angelegten Konzeptes zur Aktivierung und Profilierung unserer Partei vor Ort. Es wurde in der gut besuchten Mitgliederversammlung am 14.03.2018 ausführlich vorgestellt. Intern hat der Vorstand dieses Konzept in zwei Klausursitzungen beraten; außerdem wurden regelmäßig Vorstandssitzungen durchgeführt sowie eine Mitgliederehrung im festlichen Rahmen für langjährige SPD Mitgliedschaften (03.03.2018) und eine öffentliche Gedenkveranstaltung (8.04.2018) für die Opfer der Celler Menschenjagd 1945. Beide Sonderveranstaltungen werden 2019 fortgesetzt. Zudem haben wir uns traditionell am 1. Mai auf der Stechbahn beteiligt.

Gute Zusammenarbeit mit Stadtrats- und Kreistagsfraktion
Mit der Stadtratsfraktion unter Führung von Patrick Brammer und mit unseren Mitgliedern der Kreistagsfaktion unter Führung von Mathias Pauls aus unserem Ortsverein arbeiten wir eng zusammen. Diese Fraktionen sind der „kommunalpolitische Arm“ unserer Partei; sie arbeiten als von den Bürgerinnen und Bürgern gewählte Abgeordnete eigenverantwortlich in Abstimmung mit den Grundsatzbeschlüssen der Partei.
Besondere gemeinsame Themenfelder waren u.a. die Schulpolitik, die Jugendpolitik/Verlagerung der Jugendhilfe, die fehlenden Kindergartenplätze, der Ausbau des Nordwalls und der Allerinsel sowie die Sportförderung.
Eine Gesamtschule ohne gymnasiale Oberstufe, so von der CDU und ihren Freunden erneut beschlossen, ist für Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ebenso undenkbar wie der Verzicht auf die dringend erforderliche Sanierung Neuenhäusens. Ein erfolgreicher Beschluss im städtischen Bau-Ausschuss zugunsten der erforderlichen Sanierung hat deutlich gemacht, dass in Sachfragen eigene Mehrheiten möglich sind. Wir werten dies als exemplarischen Erfolg und gratulieren in der Hoffnung, dass diese Mehrheit auch im Rat sichtbar wird.
Zur Rettung der Haesler-Bauten hat der Vorstand öffentlich Stellung genommen und sich bei der Haesler-Stiftung sowie im Umwelt- und Städtebau-Ministerium Hannover weitergehend informiert. Das Ergebnis liegt der MV in Form eines Antrages vor.
Zur Rettung von „Kunst & Bühne“ wird sich ein gemeinnütziger Verein bilden. Wir sind eingeladen, als Fördermitglied diese gute Initiative zu unterstützen. Celle darf nicht kaputt gespart werden!

Arbeitsgemeinschaften, Schulung von Neumitgliedern und verbesserte Logistik
Ergänzt wird diese Halbjahresbilanz durch den Hinweis auf die aktive Mitarbeit in Arbeitsgemeinschaften und Projekten des Unterbezirks durch unsere Vorstandsmitglieder Gerd Skradde (Vorsitzender AG 60+), Yannick Tahn (Vorsitzender AG Jusos) sowie bei der Einführung von neuen Mitgliedern (SPD ABC) durch Dietrich Burggraf und durch Angela Hohmann und Dirk¬ Ulrich Mende aus unserem Ortsverein. Dass wir auch die Logistik verbessern und ein neues zentrumnahes Depot in der Blumenlage 106 eingerichtet haben, stärkt unsere Arbeitsfähigkeit in zukünftigen Aktionen und Wahlkämpfen. Hier ist besonders Josef Gierse zu danken.

Positive Halbjahresbilanz – für ein buntes, weltoffenes, soziales Celle
Wir ziehen damit eine überaus positive Halbjahresbilanz. Mit langem Atem dient unsere Arbeit dazu, gute Vorgaben und Rahmenbedingungen zu schaffen, die unsere Partei aktiviert, profiliert und vor Ort neu aufstellt. In vergleichsweise großer Geschlossenheit und mit ersten guten Ergebnissen!
Dabei sind wir freilich auch in besonderer Weise von der Bundes- und Landesebene abhängig. Vor allem auf der Bundesebene ist ein politisch-programmatischer Erneuerungsprozess nicht zu erkennen. Das belastet uns. Vor Ort liegt es auf der Hand, dass unser Organisationsentwicklungsprozess, ehrenamtlich betrieben, erst am Anfang steht und mit langem Atem weiterverfolgt werden muss.
Wir machen dies im Bewusstsein, dass weder diese Stadt noch das Land den National-Konservativen und Rechten überlassen werden darf, wollen wir sozialen Frieden und Demokratie erhalten und ausbauen. Es ist ein Gebot der Stunde, nationalen Abschottungen an den Grenzen, aber auch in den Köpfen, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und der Ideologie des Neoliberalismus entgegen zu wirken. Vor allem die schleichende Akzeptanz menschenfeindlicher Positionen und irrationaler Abgrenzungen in der bürgerlichen Mitte sind besorgniserregend.
Deshalb beteiligten wir uns u.a. auch, um ein Zeichen zu setzen, aktiv am „Bündnis für ein weltoffenes Celle“ gegen den Aufmarsch der rechtsradikalen „Patrioten“ am 30.06.2018 in der Trift. Wir sind für ein buntes, weltoffenes, soziales Celle, in dem sich gut leben und arbeiten lässt.

Neue Auszeichnung für ein politisches Engagement und Soziale Demokratie im Nahbereich
Im Jubiläumsjahr hat der Vorstand nun beschlossen, eine Auszeichnung für politisches Engagement und Soziale Demokratie im gesellschaftlichen Nahbereich zu verleihen. Wir denken dabei besonders an jene langjährigen Genossinnen und Genossen, die vor Ort und eher still, aber verlässlich ihre gemeinwohlorientierte Arbeit leisten. Dieser „Kümmerer-Preis“ ist nach der ersten Celler Bundestagsabgeordneten Lisa-Korspeter-Preis benannt worden und wird – nicht dotiert- im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung am 22.09.2018 in Form einer Medaille feierlich verliehen.
Vorschläge können bis zum 01.09.2018 von Allen an den OV-Vorstand (Jury) gerichtet werden.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Weiterarbeit!

Dietrich Burggraf, für den Vorstand Celle, 19.06.2018

Infobrief: Politische Entwicklungen und Aktionen des SPD-Ortsverein Celle

Liebe Genossinnen und Genossen,

die nächste Mitgliederversammlung findet am 20. Juni 2018 statt – deshalb informiere ich Euch mit diesem Brief vorab über politische Entwicklungen und Aktionen unserer Partei.

In angemessener Würde und mit dem Blick nach vorne haben wir Anfang März langjährige Mitglieder geehrt.
Ebenfalls im März fand eine gut besuchte Mitgliederversammlung statt, in der wir unser Arbeitsprogramm vorgestellt haben: „Bürgernah und politisch aktiv“ heißt unser langfristig angelegtes Programm, um mit möglichst vielen Multiplikatoren, Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Wir möchten zu unterschiedlichen Themengebieten „Runde Tische“ einrichten – zum Diskutieren, sich austauschen, Ideen sammeln und politisch umsetzen. Zur nächsten Mitgliederversammlung werden Termine und Einladungen für alle vorliegen.

Und am Sonntag, 8. April, dem Jahrestag der schrecklichen Menschenjagd durch Celler Bürger und Ermordung von Kindern, Frauen und Männern aus ganz Europa, die nach einem Bombenangriff aus ihrem Gefangenentransport am Bahnhof im April 1945 flüchteten, haben wir für die Opfer in einer kleinen Gedenkstunde am Mahnmal in der Trift und auf dem Waldfriedhof einen Kranz und Blumen niedergelegt. Gegen Rassismus, Antisemitismus und Gewalt einzutreten – für Menschlichkeit, Toleranz und soziale Demokratie, das bleibt eine aktuelle Aufgabe.

Wir freuen uns nach wie vor über eine ganze Reihe neuer Mitglieder. Im Unterbezirk hat unser Ortsverein eine gewichtige Stimme. Mit der Stadtratsfraktion und ihrem Vorsitzenden, Patrick Brammer, arbeiten wir eng zusammen, so wie mit der Kreistagsfraktion und ihrem Vorsitzenden Mathias Pauls aus unserem Ortsverein. Wir stehen gemeinsam für ein weltoffenes Celle, in dem sich gut leben und arbeiten lässt.

Dabei sind wir eine lebendige Partei, die unterschiedliche Menschen, Positionen und Meinungen zusammenbringt. Deshalb gehört die politische Auseinandersetzung zu unserem Alltag. Dies gilt auch für unsere Stadtratsfraktion. Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten halten allerdings – entgegen anderslautender Gerüchte – zusammen, weil es ihnen nicht um Ämter und Personalien sondern um die Sache geht.

Auf diesem Weg gehen wir gemeinsam weiter. Nicht zuletzt werden wir mit dem Blick nach vorn im Laufe des Jahres das 150jährige Jubiläum unseres Ortsvereins in besonderer Weise gemeinsam feiern. Die Erneuerung der Partei, das lehrt uns die Geschichte, fängt vor Ort auf kommunaler Ebene an und braucht einen langen Atem. Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten beweisen auch heute immer wieder neu, dass sie sich der Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger stellen.

Am 1. Mai beteiligen wir uns gemeinsam mit den Jusos an der DGB-Kundgebung mit einem Info-Stand auf der Stechbahn. Ich rufe Euch auf, an der Kundgebung teilzunehmen! Es geht um gute Arbeit und gutes Leben!! Und um ein Zeichen der Solidarität mit denen, die um ihre Arbeitsplätze, für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen müssen.

Ich wünsche Euch und uns allen einen politisch starken, schönen 1. Mai 2018.

Herzliche Grüße
Euer Dietrich Burggraf

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